Walmart bespitzelt Angestellte - aber nicht in New York
Der amerikanische Konzern Walmart, der intime Beziehungen zwischen Mitarbeitern untersagt, läßt die Einhaltung dieses Verbotes unter anderem durch Ex-CIA und -FBI-Mitarbeiter überprüfen.
Wobei hier auch nicht vor der Freizeit der Angestellten halt gemacht wird, wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtet.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Walmart es nicht schafft in der Millionen-Metropole New York Fuß zu fassen.
Wie Spiegel Online weiß, verbündeten sich Gewerkschaften, Anwohner, Lokalpolitiker und Kleingewerbetreibende gegen die Eröffnung einer Filiale in NYC.
Als Grund wurde genannt, dass Dumpinglöhne und Dumpingpreise der Wirtschaft mehr schaden als nutzen würden.
Vermutlich steckt, da aber noch mehr dahinter, als da wären Diskriminierung von Frauen, Zensur von Artikeln (z.B. Zeitungswaren oder CD`s die wegen unliebsamen Inhalt, welcher Art auch immer, aus dem Programm fliegen) und überhaupt noch einiges was mit der Firmenphilosophie von Walmart zusammenhängt.
Sogar von dem Einzelhandelsriesen finanzierte Werbung, die sich für eine Niederlassung in NYC aussprach, war nicht erfolgreich.
Im Sinne der Überschrift möchte ich schließen mit - und in Deutschland zum Glück auch nicht.
Den Artikel der Süddeutschen Zeitung gibt es hier und den von Spiegel Online hier.
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