
“Politikverdrossenheit in Deutschland. Wohin führt uns die Parteiendemokratie? Kritiken, Analysen und Utopien sind gefragt!”, so lautet die Vorgabe die Raphael vom onezblog zum Politischen Blogkarneval gab.
In meinem Artikel den ich zu der Veranstaltung beitrage, möchte ich die Möglichkeit eines Weges beschreiben der in eine politische Utopie münden könnte. Und von dem ich mindestens glaube, dass er uns allen sehr helfen würde.
Diesen Weg zu beschreiben werde ich einige Thesen positionieren, die ich hier aus Gründen der Kompaktheit nicht weiter erläutern werde.
Sollte jemand mit diesen nicht einverstanden sein oder eine Begründung für diese wollen, werde ich natürlich gerne darüber diskutieren bzw. meine Sicht der Dinge erklären.
Die erste dieser Behauptungen die ich aufstelle ist , dass jedes politische System nur so gut ist, wie die Kompatibilität zum Entwicklungsstand des Menschen gegeben ist.
Womit ich praktisch meine, dass zum Beispiel der Sozialismus, wahrscheinlich (ich will das hier nicht beurteilen) ein gutes System ist, aber nicht für den Menschen wie wir ihn kennen. Weil eben dieser bei der Umsetzung überfordert ist.
Genauso behaupte ich, dass zum Beispiel eine Monarchie besser sein kann als unsere vom Konstrukt her, wesentlich überlegenere Parteiendemokratie. Wenn eben nur die Bürger sowie der Herrscher in der Monarchie weiser, klüger und aufgeklärter sind als es momentan in unserer Form der Demokratie der Fall ist.
Ausgehend von dieser These, folgere ich weiter, dass der Ansatz unser System zum besseren zu ändern, nicht durch einen direkten Eingriff in die Struktur des selbigen zu erreichen ist.
Sondern vielmehr indem wir uns selbst ändern.
Um eben durch diese Wandlung auch Einfluß auf die zu nehmen, die sich eigentlich nicht ändern wollen, sei es weil sie Nutznießer der herrschenden Umstände oder eben aus anderen Gründen heraus nicht motiviert sind ihren Einfluß geltend zu machen.
Auf dem Weg den ich mir vorstelle, wird jeder Einzelne zum Handelnden. Weil er sich bewußt ist, dass er seine Meinung, durch Taten zum Ausdruck bringen muß. Damit eine Welt im Sinne der Mehrheit geschaffen werden kann.
Dieser moderne Mensch wählt dann nicht nur Parteien. Nein, er wählt auch die Unternehmen bei denen er einkauft bewußt aus. Er zeigt Zivilcourage und greift ein wenn es sein muß. Weiter wird er sich informieren und bilden, um immer möglichst gut abwägen zu können wie er sich verhält.
Dies alles immer mit dem guten Gewissen und der Befriedigung von seinem Standpunkt aus gesehen, dass richtige zu tun.
Das Wissen, die Kommunikations- und Handlungs-Möglichkeiten sowie die Macht an sich, ist vielen Menschen schon heute gegeben, nur leider wird dies alles noch viel zu wenig genutzt.
Denn es reicht nicht sich ständig auf die Politiker und Unternehmen zu berufen oder diese ständig zu beschimpfen. Man muß selber aktiv werden. Das Volk muß den Herrschenden zeigen wo es lang geht. Die Menschen wissen nämlich wo die Probleme in dieser Welt zu finden sind und sie wollen sie auch ausmerzen.
Das Volk muß die Herrschenden zu seinen Interessenvertretern machen - Interessenvertretern von vielen und nicht wie bis jetzt von einigen.
Und vielleicht …………..
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