Es ist schön und gut, dass sich mehrere CDU-Politiker in der Wochenzeitschrift Zeit von Roland Kochs hetzerichen Wahlkampf distanziert haben.
Die Begründung:”Integrationspolitik ist so fundamental für die Zukunft unseres Landes, dass sie nicht zum Wahlkampfthema degradiert werden darf”, verstehe ich leider nicht. Zugegebenermaßen ist dieser Satz aus einem Kontext gerissen den ich nicht kenne - den ich bewußt nicht kennen will, da ich sicher bin, dass im Falle eines Erfolges von Koch die Distanzierung in der Zeit nie erschienen wäre und diese somit eh nur eine Dumm-Dumm-Geschoß-Worthülsen-Sammlung ist.
Aber unabhängig davon möchte ich doch trotz alledem versuchen den Satz zu verstehen. Meinen die etwa, dass diese Thema zu wichtig für den Wahlkampf ist? Oder, dass man doch im Wahlkampf nicht seine wahren Ziele in Bezug auf dieses “fundamentale Thema” äußern sollte? Oder was ich für am wahrscheinlichsten halte, dass doch sowieso nur alles populistischer Kram ohne viel Wert ist, der zum Wahlkampf verzapft wird”.
Wie auch immer, finde ich diese Aussage ziemlich armselig und bezeichnend für die politische Unkultur Deutschlands.
Nachtrag:
Jetzt gilt der offene Brief, einigen Unterzeichnern, nicht mal mehr als Distanzierung von Kochs Wahlskampf sondern ganz wischi-waschi der “Darstellung der Integrationspolitik”.
“Du hast dein Abi wohl bei McDonalds gemacht”, so oder ähnlich könnte sich demnächst ein verärgerter Professor im Hörsaal gegenüber einem unliebsamen Studenten äußern - zumindest in England, wo das Fastfood-Unternehmen jetzt eine Bräterlaufbahn mit Hochschulreife anbietet.
Ganz ehrlich die Mcisierung wird mir irgendwie unheimlich. Was kommt als nächstes der McDoktor?
In dem unter Roland Koch zur Gangster-Hochburg mutierten Bundesland werden jetzt doch Wahlcomputer zugelassen. Diese werden vom Chaos Computer Club schon lange als unsicher angeprangert - und tja, wer lesen und dann noch ein wenig denken kann - versteht auch, dass dies wirklich so ist. Der Staatsgerichtshof Hessen begründete die Zulassung der Computer, übrigens damit, dass es rein rechtlich erst nach der Wahl in einem Wahlprüfungverfahren möglich sei die Zulässigkeit zu prüfen.
Bezaubernde Jean Seberg hier im Video mit Musik von Stereolab und in Auschnitten aus dem Film “Außer Atem” (im Original “À bout de souffle”).
Es ranken sich viele Gerüchte um die Amerikanerin und ihren Selbstmord, die wie ihr Leibwächter Guy-Pierre Geneuil in seinem Buch “Le Narvalo” beschreibt sogar bis zur Mordthese an Jean reichen. Eine laut Zeitzeugen sensible Persönlichkeit die künstlerisch mehr wollte als das Mainstream-Hollywood und auch, aber nicht nur durch ihre Aura bis heute im Bewußtsein der Menschen verweilt.
Stöckchen via MC Winkel - basteln Sie sich ein Plattencover per Zufallsprinzip.
Bei Interesse und ein wenig finanzieller Zuwendung wäre ich durchaus auch bereit selbiges Cover mit CD und selbst gesungenen Liedern von mir zu veredeln.
Der immer mehr um sich greifenden, ja geradezu grasierenden Politiker-Krimialität muß endlich Einhalt geboten werden. Ich fordere sofortige Abschiebung von politischen Intensivtätern nach Hessen (die schon da sind - bitte dableiben), Jugendstrafrecht auch anwendbar auf Ministerpräsidenten und ähnliche Inhaber von politischer Macht, dummdreister Populismus nicht unter 2 Wochen Warnschußarrest und natürlich noch vieles, vieles mehr im Sinne der Sicherheit.
Wenn der Koch und die anderen sich weiter so pöhse zanken. Zerbricht dann bevor wir hier endgültig das unterste politische Niveau erreicht haben am Ende doch noch die Achse des Bösen große Koalition?
Ja, ja ich weiß. Aber man wird doch noch hoffen dürfen, oder?