Virtual Graffiti
Besprühte Wände, Bahnhöfe usw. hatten für mich schon immer einen urbanen Chic und Reiz dem ich mich nicht entziehen konnte. Die Abenteuerlust, Kreativität und der Ungehorsam dieser Szene läßt mich immer noch an eine Welt denken, die nicht von totaler Fremdbestimmung über die Jugend geprägt ist und in der diese auch mal rebellieren darf.
Ich selber rebellierte auf diese Art mit ca. 15 Jahren in Begleitung von zwei Freunden und drei Sprühdosen auf einem stillgelegten Grubengelände mit eher mäßigem Erfolg und der Einsicht, dass künstlerischer Tatendrang der Feinmotorik vorraussetzt nicht so ganz mein Ding ist, umso mehr respektiere ich natürlich die Arbeit begabterer Zeitgenossen - allerdings mit der Einschränkung (ist das jetzt lame?), dass kein Privateigentum ohne Genehmigung verziert wird, bei Zügen, grauen Bahnhöfen usw. denk ich nur ganz klassisch deutsch “What the fuck”. Nun gut, genug geschnackt, wer einen Teil der Zukunft dieser Straßenkunst sehen will, sollte sich den unten stehenden Clip anschauen.
Posted in Gute Sache |


Oktober 9th, 2008 at 07:26
Eine wirklich faszinierende Technologie.
Oktober 9th, 2008 at 23:57
Das hätte ich damals auch haben sollen, dann wäre die Farbe wenigstens nicht so verlaufen.
Oktober 16th, 2008 at 16:03
[...] Nebenleben.de hat uns darauf aufmerksam gemacht.Thx! [...]
Mai 22nd, 2009 at 18:41
[...] Street Art ist mein Ding siehe auch hier und [...]